Text: Klagsverband · 3. Juli 2018

Spenden Sie jetzt! Für den Fortbestand des Klagsverbands.

Helfen Sie uns, die nächsten Monate zu überbrücken!

Wir schafffen die 20.000,- Euro!

Der Klagsverband ist in seiner Existenz gefährdet. Ministerin Bogner-Strauß hat unsere Förderung halbiert. Das bedeutet konkret, dass wir unsere Arbeit mit Ende September 2018 einstellen müssen – sofern keine alternative Finanzierung gelingt.

Der Klagsverband benötigt mindestens 20.000 Euro, um dieses Jahr zu überstehen und die Weichen für die Zukunft zu stellen! Nur so können wir uns weiterhin für Gleichstellung und gegen Diskriminierung einsetzen.

Spendenkonto: Klagsverband, Bank Austria, IBAN: AT34 1200 0507 8666 9801

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Wofür braucht es den Klagsverband?

Der Klagsverband existiert seit 2004. Gemeinsam mit unseren derzeit 50 Mitgliedsorganisationen haben wir Menschen vor Gericht unterstützt, die

wegen einer dunkleren Hautfarbe nicht in Lokale eingelassen wurden

wegen des muslimischen Kopftuchs keinen Job bekamen

aufgrund von Stufen nicht in eine Bäckerei konnten

wegen ihres Rollstuhls nicht im Bus mitgenommen wurden

aufgrund der sexuellen Orientierung oder der ethnischen Zugehörigkeit belästigt wurden

wegen fehlender Untertitel den Inhalt einer DVD nicht verfolgen konnten

… aufgrund ihrer Drittstaatszugehörigkeit die Tiroler Schulstarthilfe oder die niederösterreichische Pendlerhilfe nicht erhalten haben.

Neben diesen richtungsweisenden Verfahren haben wir mit unseren Stellungnahmen, Schattenberichten und Individualbeschwerden erreicht, dass diskriminierende Gesetzesbestimmungen geändert wurden.

#klagsverband_unterstützen #klagsverband_retten – bitte liken und teilen!

 

Was sagen ehemalige Kläger_innen?

„Ich wollte, dass in Zukunft niemandem mehr so etwas passiert, und dass die Menschen wissen: Es gibt rechtliche Konsequenzen! Mir ist nach dem Urteil ein Stein vom Herzen gefallen!“

„Dieses Urteil ist ein Sieg für unsere Menschenrechte. Ich hoffe es macht allen Betroffenen Mut, sich ebenfalls gegen Benachteiligungen zur Wehr zu setzen.“

„Erst nach diesem Urteil glaube ich als türkischer Staatsbürger, der seit 40 Jahren in Österreich arbeitet und seinen Lebensunterhalt bestreitet, an Demokratie und soziale Gerechtigkeit.“