Text: Klagsverband · 13. Februar 2020

Gleichstellung von LGBTIQ Personen: ILGA Kritik an fehlendem Diskriminierungsschutz

Die International Lesbian and Gay Association Europe (ILGA) kritisiert Österreich in ihrem aktuellen Länderbericht, weil außerhalb der Arbeitswelt nach wie vor kein Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gegeben ist.

Die International Lesbian und Gay Association Europe (ILGA) hat ihren jährlichen Bericht zur nationalen Menschenrechtssituation von LGBTIQ-Personen veröffentlicht. Im Länderbericht Österreich (S. 27) wird einmal mehr darauf hingewiesen, dass Personen hierzulande außerhalb der Arbeitswelt nicht vor Diskriminierung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung geschützt sind. Die Autor_innen berufen sich dabei auch auf die Abschließenden Bemerkungen des UN-Frauenrechtskomitees (CEDAW-Committee) vom Juli 2019. In Empfehlung 11 fordert das Komitee Österreich auf, den Diskriminierungsschutz zu vereinheitlichen.

Der Klagsverband ist nur eine von vielen Zivilgesellschaftsorganisationen, die diese Vereinheitlichung (Levelling-Up) seit Jahren fordert. (da)

Hier können Sie den ILGA Länderbericht 2020 (ILGA Europe Annual Review 2020) auf Englisch herunterladen.