Jahresbericht 2017 in einfacher Sprache

Der Klagsverband diskutiert

Unsere Diskussions-Runden:

Im Jahr 2017 haben wir
4 Diskussions-Runden gemacht.
Die Diskussions-Runden heißen: Der Klagsverband diskutiert.

Für die Diskussions-Runden
laden wir Expertinnen und Experten ein.
Die Expertinnen und Experten sprechen mit uns
über Anti-Diskriminierung und Gleichstellung.

Das Publikum im Saal kann Fragen stellen
und mitreden.

Gruppe_Diskussion_310317

Auf dem Bild sieht man die 1. Diskussions-Runde am 31. März 2017.

Wer war bei der Diskussions-Runde dabei?

Gerhard Fechter, Erich Fenninger, Angelika Kartusch und Christine Rosenbach haben mit Volker Frey und Daniela Almer
vom Klagsverband gesprochen.

Erich Fenninger ist der Chef der Volkshilfe.
Die Volkshilfe unterstützt arme und benachteiligte Menschen.

Angelika Kartusch ist eine Expertin für Frauenrechte.

Christine Rosenbach ist die Vorsitzende
des Niederösterreichischen Monitoring-Ausschusses.

Gerhard Fechter hat gemeinsam mit dem Klagsverband
eine UN-Individualbeschwerde bei der UNO gemacht.

Über was haben sie gesprochen?

Sie haben über UN-Individualbeschwerden gesprochen.
Das sind Beschwerden bei der UNO
wegen Menschenrechts-Verletzungen.

Gerhard Fechter ist blind.
Er hat gemeinsam mit dem Klagsverband
eine Beschwerde bei der UNO gemacht.
In der Beschwerde steht,
dass die Republik Österreich
die UN-Behindertenrechts-Konvention nicht einhält.

Gerhard Fechter hat zuerst die Linz Linien geklagt.
Die Linz Linien haben neue Straßenbahn-Haltestellen gebaut.
Die Straßenbahn-Haltestellen haben keine akustische Sprachausgabe.
Das heißt: Der blinde Gerhard Fechter
kann bei der Straßenbahn-Haltestelle nicht hören,
wann die Straßenbahn kommt.

Das Gericht hat gesagt:
Das ist keine Diskriminierung.

Darum hat Gerhard Fechter gemeinsam mit dem Klagsverband
eine Beschwerde an die UNO geschickt.

Die UNO hat gesagt:
Die Informationen bei den Straßenbahn-Haltestellen in Österreich
müssen barrierefrei sein.

 

Auf dem Bild von links nach rechts: Lukas Huber, Andrea Ludwig und Matthias Fenkart.

Auf dem Bild sieht man die 2. Diskussions-Runde am 13. Juni 2017

Wer war bei der Diskussions-Runde dabei?

Lukas Huber und Matthias Fenkart
haben mit Andrea Ludwig und Daniela Almer
vom Klagsverband gesprochen.

Über was haben sie gesprochen?

Sie haben darüber gesprochen,
wie man gehörlose Personen
vor Diskriminierung schützen kann.

Lukas Huber ist vom Österreichischen Gehörlosen-Bund.

Matthias Fenkart arbeitet bei equalizent.
Das ist ein Schulungs-Zentrum für gehörlose Personen.

 

Podium_klein

Auf dem Bild sieht man die 3. Diskussions-Runde
am 9. Oktober 2017.

Wer war bei der Diskussions-Runde dabei?

Maria Sojer-Stani und Wilfried Raith
haben mit Volker Frey und Daniela Almer
vom Klagsverband gesprochen.

Über was haben Sie gesprochen?

Sie haben darüber gesprochen,
wie man Flüchtlinge vor Diskriminierung schützen kann.

Maria Sojer-Stani leitet
das Haus der Möglichkeiten in Salzburg.

Wilfried Raith hat einen persönlichen Assistenten,
der ihn häufig zu Konzerten begleitet.
Der persönliche Assistent ist Flüchtling.
Deshalb wird er oft bei Konzerten nicht hineingelassen.
Wilfried Raith kann dann auch nicht auf das Konzert gehen.

In Österreich ist es aber verboten,
eine Person wegen ihrer Herkunft
nicht in ein Lokal hineinzulassen.

 

Gruppe_KlaVdiskutiert_Staatsbürgerschaft_2017

Auf dem Bild sieht man die 4. Diskussions-Runde am 19. Oktober 2017.

Wer war bei der Diskussions-Runde dabei?

Gerd Valchars, Stanislava Schraufek-Merdinger und
Sieglinde Rosenberger haben mit Volker Frey und Daniela Almer
vom Klagsverband gesprochen.

Stanislava Schraufek-Merdinger ist vom Verein Fibel.
Sieglinde Rosenberger und Gerd Valchars arbeiten beide
an der Universität Wien.

Über was haben sie gesprochen?

Sie haben darüber gesprochen,
dass manche Personen wegen ihrer Staatsbürgerschaft
diskriminiert werden.

Manchmal haben Personen,
die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft haben,
nicht dieselben Rechte wie Österreicherinnen und Österreicher.
Sie dürfen zum Beispiel nicht wählen.

Es gibt aber noch viele andere Beispiele
von Benachteiligungen
wenn Personen nicht die österreichische Staatsbürgerschaft haben.