Text: Klagsverband · 7. Oktober 2015

Bericht über Benachteiligungen von Frauen am Arbeitsmarkt

In dem Bericht werden unter anderem Kollektivverträge nach ihrer „Diskriminierungsanfälligkeit“ analysiert. Er wurde heute dem Gleichbehandlungsausschuss im Nationalrat vorgelegt.

Interessante Kennzahlen zur Benachteiligung von Frauen am österreichischen Arbeitsmarkt lassen sich aus dem aktuellen Bericht der Bundesregierung über den Abbau von Benachteiligungen von Frauen ablesen, der heute dem Gleichbehandlungsausschuss vorgelegt wurde. Die Regierung muss dem Nationalrat im Zweijahres-Rhythmus berichten, welche Maßnahmen und Aktivitäten zur Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt erfolgt sind.

Darstellung von Maßnahmen, Analyse von Kollektivverträgen

Der Bericht umfasst die Jahre 2013 und 2014 und stellt fünf ausgewählte Maßnahmen einzelner Ressorts im Hinblick auf die sozioökonomische Situation von Frauen vor. Weiters werden verschiedenste Kollektivverträge analysiert und ihre Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen, besonders was die Diskriminierung beim Entgelt betrifft, bewertet.

Teilzeitquote beinahe verdoppelt

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Teilzeitquote von Frauen von 39,9 Prozent im Jahr 1994 auf 74,3 Prozent 2014 gestiegen ist. Bei der Erwerbstätigkeit hat sich der Gender Gap im selben Zeitraum leicht verbessert.

Folgen Sie diesem Link um den Bericht über Benachteiligungen von Frauen am Arbeitsmarkt 2013-2014 herunterzuladen (pdf – 17 MB).