Text: Klagsverband · 10. Dezember 2008

Wenig Fortschritt bei Nationalen Aktionsplänen für soziale Inklusion

Europäisches Netzwerk gegen Armut sieht Verschlechterungen besonders bei Menschen mit Behinderung. Alleinerziehenden, ethnischen Minderheiten und MigrantInen.

Das Europäische Netzwerk gegen Armut (European Anti-Poverty Network, EAPN) hat die Nationalen Berichte über Soziale Inklusion (2008-2010) untersucht. Der Bericht beruht auf Fragebögen, die für 18 Mitgliedstaaten ausgefüllt wurden.

Generell werden nur in wenigen – neuen – Mitgliedstaaten Verbesserungen in der Verminderung von Armut festgestellt. In anderen Staaten gibt es Verschlechterungen besonders für Gruppen, die von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen sind. So bestehen in mehreren Mitgliedstaaten Anreizsysteme, solche Minderheiten in Beschäftigung zu bringen. Oft sind aber die erzielten Gehälter so gering, dass sie keinen Ausweg aus der Armut bieten.

Ein positives Ergebnis: In 8 Mitgliedstaaten gibt es nun eine breitere Diskussion – auch mit der Zivilgesellschaft – über Maßnahmen zur Verhinderung und Bekämpfung von Armut.

Den ganzen Bericht finden Sie als pdf-Dokument in englischer Sprache auf der Website des EAPN.