Ein Film über die Sterilisation von Menschen mit Behinderung. Heute. In Österreich und Deutschland.
Die Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderung gehört zu den Verbrechen im Nationalsozialismus. Sterilisation bedeutet: Sie werden operiert, damit sie nie Kinder bekommen können. Trotzdem werden bis heute in Österreich und Deutschland Menschen mit Lernschwierigkeiten oder anderen Behinderungen sterilisiert, auch wenn ihnen die Folgen nicht bewusst sind. Obwohl das eigentlich verboten ist.
Zum Teil liegt das an den Aufklärungsgesprächen vor der Operation. Die Ärzt*innen verwenden oft viele Fachbegriffe, die nur schwer zu verstehen sind. Auch die Dokumente, die man unterschreiben muss, um der Operation zuzustimmen, sind zu kompliziert geschrieben.
Das Magazin „andererseits“ hat dazu einen Film in Einfacher Sprache gemacht, in dem sie mit Betroffenen und Fachleuten sprechen. In der Redaktion von „andererseits“ arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung aus Österreich und Deutschland .

