Text: Klagsverband · 9. Oktober 2008

Studie „Transpersonen am österreichischen Arbeitsmarkt“

Bestandsaufnahme und Empfehlungen als ein Ergebnis des Projekts „Collective Start“.

Vlatka Frketic und Persson Perry Baumgartinger haben erstmals die Situation von Transpersonen – verstanden als Menschen, die auf unterschiedliche Art geschlechterüberschreitend leben – untersucht.

Aufbauen auf einer Onlineumfrage, Interviews und einer fokussierten Diskussionsrunde haben die AutorInnen verbale Diskriminierung, Mobbing sowie Situationen und Orte der Diskriminierung analysiert. Outing, Geschlechtsangleichung, Arbeitswechsel und Kündigung sind ebenso Themen wie Arbeitssuche, Umgang mit (Personal- und anderen) Dokumenten. Ein Blick auf die rechtliche Situation von Transpersonen und Antidiskriminierungsbestimmungen runden diese informative und umfassende Studie ab.

Den Abschluss bilden Strategien zur Verbesserung der Situation von Transpersonen am Arbeitsmarkt, etwa

  • selbstbestimmte Interessensvertretung von Transpersonen in gewerkschaften und ähnlichen Organisationen;
  • Fördermaßnahmen am Arbeitsmarkt;
  • Praxisleitfäden für Unternehmen;
  • Schulungen;
  • Aufzeigen positiver Beispiele;
  • selbstbestimmte Kampagnen; oder
  • Inklusion von Transbelangen in allgemeine Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken.

Die gesamte Studie können Sie hier herunterladen.

Zur Website von diskursiv – verein zur verqueerung gesellschaftlicher zusammenhänge