Die bisherige Vorsitzende Julia Moser verbleibt als Expertin und Mitglied im Ausschuss.

Der Unabhängige Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich neu organisiert. Katta Spiel übernahm den Vorsitz, Daniela Rammel und Felix Steigmann komplettieren als Stellvertretungen das Vorsitzteam.
Katta Spiel gehört als Vertretung der wissenschaftlichen Lehre dem Monitoringausschuss seit 2025 an und forscht an der TU Wien zur Verbindung von kritischen Analysen der Disability Studies mit der Informatik. Darüber hinaus begründete Spiel mit anderen das Crip Collective an der TU Wien, eine barrierefreie Plattform für behindertengeleiteten Austausch, Reflexion und gemeinsames Denken. Spiels Arbeitsschwerpunkte im Ausschuss liegen bei Barrierefreiheit insbesondere in der Technologie (Art. 9 UN-BRK), dem Recht auf freie Meinungsäußerung, Meinungsfreiheit und Zugang zu Informationen (Art. 21 UN-BRK), Achtung der Privatsphäre (Art. 22 UN-BRK) sowie Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben (Art. 29 UN-BRK).
Ein besonderes Anliegen ist Katta Spiel die Selbstbestimmung: „Als selbst behinderte Person ist es mir eine große Ehre, die Umsetzung der UN-BRK gemeinsam mit dem Ausschuss voranzutreiben und dabei Selbstbestimmung und echte Partizipation weiter auszubauen.“
Die bisherige Vorsitzende Julia Moser beglückwünschte Katta Spiel zur Wahl: „Ich gratuliere Katta Spiel herzlich und bin überzeugt, dass Katta den Ausschuss als Vorsitzperson mit viel Kompetenz und Klarheit leiten wird.“ Julia Moser bleibt dem Monitoringausschuss auch nach Rücklegung des Vorsitzes als Mitglied und Expertin erhalten.

